Wien von oben und von unten

 Bereits in der ersten Aprilhälfte ging es heuer für die 9. und 10. Klassen der Mittelschule Bad Griesbach auf Abschlussfahrt nach Wien. Die vier Tage in der österreichischen Hauptstadt waren mit dichtem Programm gut ausgefüllt. Kurz nach der Ankunft im Zentrum gab es am Stephansdom eine erste Herausforderung. „Da wollt‘ ich kein Maurer gewesen sein“, meinte ein Schüler, als mit 343 engen Stufen der Südturm des Steffels bestiegen wurde. Von ganz oben ging es nach ganz unten in die Katakomben, Ruhestätte der Herzöge und Bischöfe der letzten Jahrhunderte. Beim Besuch des Weltmuseums, konnte man einen Blick auf den Federkopfschmuck der Aztekenherrscher werfen.

Mittels einer Stadtrundfahrt wurden am nächsten Tag weitere Sehenswürdigkeiten erkundet: das Schloss Belvedere mit seinen barocken Gartenanlagen, das Hundertwasserhaus, die Donauinsel, die Hofburg, sehenswerte Grabdenkmäler auf dem Zentralfriedhof und zum Schluss der Wurstelprater mit seinen Fahrgeschäften und dem Wahrzeichen Wiens: dem Riesenrad.

Bei einem Spaziergang durch den Stadtpark wurden von den Schülern mit Hilfe ihrer Handys das goldene Johann-Strauß-Denkmal und drei Bronze-Pinguine entdeckt. Und auf einer unterhaltsamen Tour mit 5D-Kino, sprechenden Puppen und VR-Brillen und brachte das TimeTravel einem die Geschichte Wiens anschaulich näher. Wieder in der Jetztzeit angekommen, blieb nicht mehr viel Zeit zum Shoppen in der Mariahilfer Straße, weil schon das Naturhistorische Museum mit seinem Planetarium wartete.

Am letzten Tag stand Schloss Schönbrunn, Weltkulturerbe, auf dem Programm. Von der Gloriette aus hatte man noch einmal einen fantastischen Blick auf die Stadt. Und nachdem das Labyrinth im Park bezwungen war, schloss ein Besuch im Tiergarten die erlebnisreiche Reise ab. Vielleicht bleiben diese Tage für manche der Neunt- und Zehntklässler Anreiz für weitere, ganz individuelle Wien-Reisen.

Schätzl